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Beleuchtungsbau für Personenwagen

Es gibt viele die denken, dass ein beleuchteter Personenwagen in der Spur Z nicht geht. Aber hier sieht man den Beweis, dass es doch möglich ist, Personenwagen zu beleuchten. Die folgenden Bilder zeigen wie ich vorgegangen bin, um meine Wagen zu erleuchten.

Um einen Waggon zu beleuchten, muss man den Strom aus der Schiene in den Waggon bekommen. Im ersten Moment schaut es schwieriger aus als es in Wirklichkeit ist. Mit einem 0,8mm Bohrer habe ich von Hand ein Loch in die Drehgestelle gebohrt. Die Radschleifer, die ich von Oli Paßmann gekauft habe, werden durch das Loch in den Waggon eingeführt und mit den Rädern im Drehgestell gehalten. Die vier Fühler liegen lose auf den Achsen auf. Es ist besonders darauf zu achten, dass die einseitig isolierten Radsätze in einem Drehgestell in die gleiche Richtung zeigen. Denn sonst entsteht ein Kurzschluss und dieses kann durchaus das vorzeitige Ende einer Achse bedeuten. Radschleifer
Von den radschleifen führt ein Stück Decoderlitze zu den beiden Eingängen des Brückengleichrichters. An einem Eingang habe ich einen 680 Ohm Widerstand angelötet. Bei Digitalspannung habe ich 15 Volt am Gleis anliegen. Nach dem Widerstand habe ich noch vier Volt anliegen. Somit ist der Kondensator, der für eine Spannung von 5,5 Volt ausgelegt ist, bestens geschüzt. Gleichrichter
Um nicht bei jedem einzelnen Wagen erst die LED Leisten zu löten, habe ich diese vorgefertigt. Die Streifenplatinen habe ich auf das ensprechende Maß geschnitten, vorverzinnt und dann mit LEDs bestückt. Für vier achsigen Personenwagen wurden jeweils 8 LEDs verbaut, bei den vier achsigen Umbauwagen kommen 6 LEDs zum Einsatz und bei den drei achsigen Umbauwagen noch 3 LEDs. LED Leisten
An die mit LEDs bestückte Leiste habe ich einen 100 Ohm Widerstand angelötet. Somit kann der Kondensator erst laden und danach fangen die LEDs an zu leuchten. Die Beleuchtung ist fast flackerfrei. Leiste im Dach
Beim Einlöten ist auf die richtige Polung des Kondensators zu achten. Dies ist ein Grund für den Einsatz des Brückengleichrichters. Der andere Grund ist der Einsatz bei Analogbetrieb. Damit die LEDs in beide Richtungen leuchten, habe ich die Radschleifer über den Brückengleichrichter angeschlossen. Von hier aus wird die LED Leiste mit Spannung versorgt. Zusammenfassend kann man sagen, ein Eingang des Gleichrichters über einen Widerstand mit 680 Ohm an einen Radschleifer, den anderen Eingang direkt an den anderen Radschleifer. Den Kondensator an die Ausgänge des Gleichrichters, und dazu paralell die LED-Leiste mit Widerstand. Leiste mit Kondensator